Die Kleine Kirche liegt zwischen den Dörfern Illaratz und Ezkirotz bei ca. km 724.4 (Entfernung bis Santiago, also ca. 50 km hinter St. Jean Pied de Port).
Die Einweihung St. Lucias wird ins 17. Jahrhundert datiert, Der jetzige Besitzer Neill fand aber Münzen aus dem 13.
Der Altar vereint christliche wie heidnische Symbole.
Der Boden im Eingangsbereich war betoniert. Neill hat ihn freigelegt.
Eingearbeitet in das siebenstrahlige Muster sind kleine Rosetten angeblich dort, wo bei der Einweihung das Weihwasser den Boden berührt hat.
Durch die alleinstehende Lage und bestimmte Hinweise im und am Gebäude vermutet er, dass die Kirche ursprünglich als Schutz der Pilger von den Tempelrittern errichtet worden war. Erst später wurde es von der Kirche und ztw. von Benedektinermönchen genutzt.
Vom ersten Eingang ist nur noch der Türbogen zu erkennen, der Rest ist von Erde bedeckt:.

Vielleicht erzählt die Kirche igendwann noch ganz andere Geschichten als Neill jetzt schon.

GPS Daten: 42.909951,-1.521198 Pluscode 8CJWWF5H+XG, unter „safe the abbey“ findet man bestimmt auch etwas dazu im Internet bzw bei Facebook.
Wer ist Neill? Egal. Dieser Steinmosaikboden ist schon besonders. In der Beilsteiner Kirche gibt es sowas auch. Interessant ist, dass die Steine hochkannt verlegt sind. So halten sie wirklich ewig. Tolle Technik. Und die Menschen damals hatten keine Ahnung, dass ihre Arbeit immer noch vorhanden ist. Ob sie mal darüber nachdachten? oder einfach Stein für Stein legten? Mein Respekt noch aus der Zukunft zu ihnen.
Liebe Doro! Ich habe den Beitrag überarbeitet, denn Du hattest recht, wie soll man wissen, wer Neill ist… Danke für’s Lesen!