
Vor ein paar Tagen habe ich mich aktiv gegen meine aktuellen Essgewohnheiten gestemmt und mir es zum Frühstück schön gemacht.
So ein Esstisch wird bei uns schnell mal als Ablage missbraucht. Davon habe ich den Unseren heute entbunden, ihn frei geräumt, gewischt und mit einem Tuch geschützt. Von der naheliegenden Grünanlage habe ich ein Röschen geklaut. Und Bärtram, unser salzstreuender Daueroptimist, leistete mir beim Frühstück mit Mandelmus-Frischkornbrei und Apfelstücken Gesellschaft.
Ich spüre, wie gut mir das tut. Ich hatte auch plötzlich Zeit und Raum für die Zeitung und konnte etwas darin stöbern. Entdecken, was mich interessiert, also Offenheit spüren und zulassen, statt mich komplett zu verschließen.
Raum schafft Raum.